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Was kann ich tun, wenn sich mein Pferd nicht so verhält wie gewünscht oder erwartet

Das ist wohl die häufigste Frage, die Ausbildern gestellt wird.
Die Antwort lautet in den meisten Fällen:

Das kommt auf die Situation und Ihr Pferd an.

Und genau das ist der Knackpunkt. Jedes Pferd reagiert auf die gleiche Situation oder Stimulation unterschiedlich. Alle Pferde sind in ihrer Grundausrichtung gleich und doch darin oft sehr unterschiedlich.
Ich habe in Zusammenarbeit mit meinem Freund und Kollegen Tony Lander aus Australien 12 verschiedene innere Qualitäten identifiziert. Diese Qualitäten sind dafür verantwortlich, wie sich das Pferd physisch zeigt und somit körpersprachlich kommuniziert, wenn es Stimulationen ausgesetzt wird. Diese Qualitäten, ich nenne sie das „Equine Quality Spektrum“, können mal mehr oder weniger stark bei den Pferden ausgeprägt sein. Somit erfolgt natürlich auch die Reaktion auf die gleiche Stimulation unterschiedlich.
Als Pferdefreund und Reiter möchten man Pferde haben, die in ihren inneren Qualitäten ausbalanciert sind. Um das zu erreichen, werden Pferde ausgebildet und geschult. Das heißt, sie lernen, dass Menschen vertrauenswürdige und respektvolle Partner sein können. Häufig wird dabei nicht erkannt, oder es fehlt an Wissen, das für bestimmte Lektionen oder physische Aufgaben die entsprechende innere Qualität als erstes verbessert werden muß. Oft wird das daraus entstehende Verhalten der Pferde falsch interpretiert. Daraus können gefährliche Situationen entstehen, Angst, Frust und Enttäuschungen sind nicht selten.
Ich möchte kurz ein Beispiel nennen: Wenn ich ein Pferd verladen möchte, wird das Pferd in der Regel Widerstand leisten. Der Grund ist in den allermeisten Fällen Angst und Unbehagen. Das Pferd ist nicht mutig und vertrauensvoll und vielleicht nicht respektvoll genug, um die Unbequemlichkeit zu ertragen. Ich vergleiche das mit einem Kind, das vom 10m Sprungturm ins Wasser springen soll. Dem Kind gebe ich doch auch zuerst Aufgaben, an denen es innerlich wächst und mutiger wird. Je öfter das Kind die Erfahrung macht, das alle von mir gestellten Aufgaben machbar sind und mit Anerkennung belohnt werden, desto mehr wird es mich als einen vertrauensvollen Partner respektieren. Natürlich ist das im Umgang mit Pferden nicht anders.

Die Definitionen des Equine Quality Spektrums leisten hier Unterstützung.

Sie beschreiben den Körperausdruck des Pferdes, der sich bei bestimmten Qualitäten auf Grund einer Stimulation zeigt. Wenn Sie die Definitionen des Equine Quality Spektrums lernen und verinnerlichen, versetzt Sie das in die Lage ein „Pferd lesen“ zu können. Mit diesen Fähigkeiten können Sie dann das „E-Quality Profil“ erstellen. Dieses Profil ist wichtig, damit Sie die richtigen Strategien zur Verbesserung benutzen. Dabei ist es unablässig, die sinnvolle Reihenfolge der „E-Quality Strategien“ einzuhalten. Die „E-Quality Strategien“ sind das Ergebnis langjähriger Erfahrung mit unzähligen Pferden. Sie sind logisch mit Pferdeverstand aufgebaut und für Jedermann nachvollziehbar. Bei allen herausragenden Pferdemenschen (Horsemen) kann man diese Strategien wieder finden. Überzeugen Sie sich selbst. Benutzen Sie das Online-Programm und erstellen Sie Ihr persönliches „E-Quality Profil“ Das Programm erstellt dann automatisch einen Strategieplan, welche Konzepte Sie in welcher Reihenfolge anwenden sollten.

Ps. Bedienanleitung des Online-Programms

Bedienungsanleitung

1. Machen Sie sich mit den Definitionen des Equine Quality Spektrums vertraut. Erstellen Sie eine Kopie und nehmen Sie sie mit zu Ihrem Pferd.
2. Geben Sie Ihrem Pferd ein paar unterschiedliche Aufgaben. Beginnen Sie zuerst am Boden. Empfehlenswert sind: in den Anhänger führen; das Pferd rückwärts über eine Stange treten lassen; während sie stillstehen, aus einer Distanz von mindestens 3 m das Pferd über Herausforderungen zu schicken. Gemeint sind: Sprünge, Planen, Wasser etc.
3. Für das „E-Quality Profil“ werten Sie bitte nur pro Qualität die deutlichste oder extremste Form, die während der verschiedenen Aufgaben vom Pferd gezeigt worden ist und markieren diese in der entsprechen Rubrik (zentriert, kaum merklich, deutlich und sehr deutlich)


Dinge, die Ihnen helfen
Wieviel Eifer und Energie das Pferd zeigt ist masgebend für die Einschätzung!
Machen Sie ein Video!
Beachten Sie Ihre Stimmulation!

Fragen, die Ihnen helfen

Fragen Sie die Focusfragen: Was, Wie, Wo, Wann, Womit? Betreffend deiner Absicht, was das Pferd tun soll.
Fragen Sie die Focusfragen: Was, Wie, Wo, Wann, Womit? Betreffend was das Pferd getan hat.
Fragen Sie nach: Mehr oder weniger als Sie wollten?
Fragen Sie nach: Welche Zonen waren beteiligt und auf welche Art und Weise?
Fragen Sie nach: Richtung and Gangart?
Frage Sie nach: Körperhaltung und Gesichtsausdruck?

4. Übertragen Sie diese Eintragungen in das Online-Programm.
5. Klicken Sie auf Auswertung.
6. Benutzen Sie die Auswertung, indem Sie sich auf die ersten drei zu verbessernden Qualitäten fokussieren. Wenn sich Verbesserungen eingestellt haben, sollten Sie denn Vorgang wiederholen.

Der Erfolg wird sich rasch einstellen und Sie werden bald das Online-Programm nicht mehr benötigen. Zur Sicherheit empfehle ich einen gelegentlichen Abgleich zwischen Ihren Plänen und Strategien mit denen des Online-Programms. Viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren wünscht

Ihnen

Birger Gieseke

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