Der drei-Stufen-Lehrplan


Das EQS-Horsemanship-Ausbildungsprogramm ist in
drei Haupt-Lern-Schritte thematisch gegliedert.

Nach jedem abgeschlossenem Lernblock (Schritt 1, Schritt 2 und Schritt 3), habt Ihr die Möglichkeit bei uns ein entsprechendes EQS-Horsemanship-Abzeichen zu absolvieren. Die Teilnahme an dieser Abschlussprüfung und Zertifizierung ist freiwillig!

Ihr bestimmt selbst, was und wie lange Ihr lernen wollt.

Hier zeigen wir Euch die Reihenfolge, in der wir Euch empfehlen, die Kurse nach und nach zu besuchen: (schaut auch in unsere Bildergalerie um einen Eindruck der Lerninhalte zu bekommen)


Schritt 1: Sicherheit durch Kontrolle Der erste Schritt auf dem Weg zum Horseman ist ganz einfach und für jedermann erlernbar. Dieses Ausbildungssystem führt Schritt für Schritt, für jeden verständlich und sicher zum natürlichen Horsemanship.

Ihr lernt:
  • wie Ihr eine starke Basis aus Kommunikation, Vertrauen und Respekt mit Eurem Partner Pferd aufbauen könnt.
  • wie ein Pferd zu denken und erfahrt viel über das natürliche Pferdeverhalten.
  • wie auch das Pferd Spaß an Horsemanship haben kann.
  • wie Widerstand beim Pferd entsteht, wie er zu vermeiden ist und wie Ihr damit umgehen könnt.
  • wie Ihr die Wahrheit über Pferde entdecken und Mythen entlarven könnt.
  • wie Ihr „natürlich reiten“ und die natürliche Reitdynamik als Schlüssel zur Kommunikation mit Eurem Pferd nutzen könnt.
  • wie Ihr das Spiel „ wer bewegt wen“ gewinnen könnt.
  • wie Ihr Kontrolle und Sicherheit durch Kommunikation und Verständnis und nicht durch Krafteinwirkung erlangt.
  • wie Ihr Euer Pferd zu einem aufmerksamen Partner in Freizeit, Sport und Wettbewerb entwickeln könnt.
  • wie Ihr natürlich mit Pferden umgehen könnt, so natürlich, dass sogar die Pferde beeindruckt sind!

Der Unterricht im Schritt 1 beginnt mit Kurs 1 Grundlagen am Boden zum Beobachten und Erlernen der Körpersprache von Pferd und Mensch.

Die Grundlagen im Sattel knüpfen im Kurs 2 Grundlagen Reiten und Verladen daran an und führen zu einer natürlichen Reitdynamik.

Die Studyweek umfasst Kurs 1 und 2 in einer intensiven Lehrwoche.


Kurs 1: Grundlagen am Boden Der Kurs beginnt mit einer theoretischen Einführung.

Es wird erklärt, wie Pferde denken, was sie motiviert und wie der Mensch mit ihnen kommunizieren kann. An Hand praktischer Beispiele, den sogenannten „Simulationen“, findet Ihr selbst heraus, wie sie auf Eure Pferde wirken und wie die drei Grundkonzepte „nonverbaler Kommunikation“ funktionieren.

Nach diesen Erfahrungen beginnt der praktische Umgang mit den Pferden.

Ihr habt jetzt ein besseres Verständnis für Eure Pferde und lernt das Geheimnis des ersten Konzeptes „Annäherung und Rückzug“ kennen, damit die erste Begegnung mit Eurem Partner Pferd ein Erfolg wird. Ihr wisst jetzt auch, dass es nicht nur darum geht, dem Pferd eine Aufgabe zu stellen, sondern wann der beste Moment zum Aufhören ist. Spezielle Techniken, wie der effektive Einsatz der Hände und die Horsemanship-Ausrüstung, helfen Euch dabei. Hier wird der Unterschied zwischen „normaler“ und „natürlicher“ Ausrüstung deutlich.

Eine gute Balance zu erzielen zwischen Vertrauen und Respekt des Pferdes, ist das nächste Ziel, das mit dem zweiten Konzept, den „vier Phasen der wohlwollenden Bestimmtheit“, erreicht wird. Hierbei spielt der Aspekt Sicherheit eine wichtige Rolle.
Die Kenntnis von den drei Bewegungsmustern und des dritten Konzeptes, nämlich des Prinzips „wer bewegt wen“, ermöglicht es Euch jetzt, mit Euren Pferden phantasievoll zu spielen. An speziellen Herausforderungen könnt Ihr testen, wie gut Eure Partnerschaft mit Eurem Pferd wirklich ist. Außerdem verbessert Ihr sowohl Euren Mut, als auch den Eures Pferdes.

Wenn Ihr diesen Kurs buchen möchtet, hier geht es zu den passenden Terminen.

Kurs 2: Grundlagen Reiten und Verladen Dieser Kurs beginnt mit einer Einführung in die Sattelkunde.

Dabei wird gezeigt, wie man auch schwere und unhandliche Sättel leicht, und für das Pferd angenehm, auf das Pferd legen kann.

Wenn es um das Reiten geht, steht die Sicherheit an erster Stelle.
Die „Tests vor dem Aufsteigen“ versetzen Euch in die Lage, zu erkennen, wann das Pferd bereit ist, den Reiter auf seinen Rücken zu lassen. Auf dem Pferd sitzend überprüft Ihr dann im Stand mit den „Tests vor dem Ritt“, ob Ihr Euer Pferd von oben sicher kontrollieren könnt. Diese „Tests“ werden anschließend in allen drei Gangarten fortgesetzt, wobei Ihr, entsprechend Eurer bisherigen Erfahrungen im Reiten, das Tempo nach eigener Einschätzung bestimmen könnt.

Bei diesen Aufgaben lernt Ihr auch die wichtige Bedeutung der „Einzügel-Technik“ und Ihr lernt die Grundzüge einer natürlichen Reitdynamik kennen. Dabei fühlt Ihr sehr schnell, wie effektiv der Einsatz von Focus ist. Das Reiten mit dem Horsemanstick führt zu einer sofortigen Verbesserung des unabhängigen Sitzes. Sobald Ihr diese Techniken erlernt habt und mit Eurem eigenen Körper in Balance seid, werdet Ihr merken, wie positiv Eure Pferde darauf reagieren.

Beim Verladen liegt der Schwerpunkt auf der Vorbereitung.
Ihr lernt zu erkennen, wo die Probleme sind und wie man sie beheben kann. Das „Lesen“ der Körpersprache des Pferdes ist ein wichtiger Lerninhalt. Gutes Verladen ist keine Technik, sondern ein Entwicklungsprozess von Vertrauen und Respekt, der die Beziehung zwischen Mensch und Pferd entscheidend verändert. Das Verladen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer guten Partnerschaft.

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UND: Studyweek zu Schritt 1 Die Studyweek im Schritt 1 ist eine Kombination von Kurs 1 (Grundlagen Boden) und Kurs 2 (Grundagen Reiten und Verladen) in diesem Lernschritt.

Alles, was in diesen beiden Kursen unterrichtet wird, könnte Ihr hier in einem zusammenhängenden Intensiv-Kurs erlernen und/oder vertiefen.

Wenn Ihr diese Studyweek buchen möchtet, hier geht es zu den passenden Terminen.

Abschluss: Basis-EQS-Horsemanship-Abzeichen


Schritt 2 : Spaß durch leichten Antrieb Dieser Ausbildungsschritt bringt Spaß und Bewegung, egal ob in der Reitbahn oder im Gelände. Die Grundlagen aus Schritt 1 werden jetzt noch wichtiger, denn die Spiele sollen eine neue Qualität erreichen. Die Harmonie zwischen Pferd und Mensch erfordert mehr Gefühl und Präzision in allen Bereichen des Horsemanship: Am Boden mit und ohne Seil, im Sattel am losen Zügel wie am anstehenden Zügel.

Der Unterricht ist auf diese Bereiche abgestimmt und die Themen der Kurse dieses Ausbildungsschrittes bauen aufeinander auf.

Im Kurs 1 erfahrt Ihr, was Focus, Gefühl, Timing und Balance ist.
Im Kurs 2 geht es um Distanz und Seitwärtsbewegung.
Im Kurs 3 gibt es viel zu lernen über eine positive Einstellung
und über Gangarten.
Im Kurs 4 stehen Antrieb und Übergänge im Vordergrund.
Im Kurs 5 gibt es zahlreiche Herausforderungen an die
Fitness von Pferd und Reiter.

Die Motivation des Pferdes zu steigern, ist ein Ziel dieser Ausbildungsphase.

Dabei helfen die vier Phasen der wohlwollenden Bestimmtheit genauso wie verschiedene Strategien, ein faules Pferd fleißig und ein schnelles Pferd langsamer zu machen.

Respekt und Vertrauen bekommen eine neue Dimension durch effektives Handeln und exakte Körpersprache. Die vier Verantwortungen von Mensch und Pferd gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Durch genaues Beobachten und Lesen der Pferde lernt Ihr, das negative Instinkt verhalten Eurer Pferde zu verringern und so einer harmonischen Partnerschaft näher zukommen. Gleichzeitig werdet Ihr an Herausforderungen gestellt, die Euch und Eure Pferd mutiger werden lassen


Kurs 1: Fokus, Gefühl, Timing, Balance Focus gibt dem Reiter Gefühl. Focus und Gefühl gibt dem Reiter Timing. Focus, Gefühl und Timing gibt dem Reiter Balance.

Dieser Kurs macht deutlich, was Focus überhaupt ist, wie er sich auswirkt und wie wichtig Focus ist. Die Bedeutung der Fragen: Was, Wie, Wo, Wann, und Womit erhält eine spezifische Dimension am Boden und im Sattel. Es kommt auf Präzision der Körpersprache an und Ihr erfahrt, welche Auswirkungen kleinste Abweichungen vom Muster bewirken und wie effektiv Ihr mit den Pferden umgehen könnt, wenn Ihr Eure Phasen exakt einhaltet.

Die am Boden gespielten Bewegungsmuster bekommen unter dem Sattel einen Sinn, wenn Ihr lernt, Eure Pferde zu steuern, ohne die Zügel anfassen zu müssen! Dazu erlernt Ihr den unabhängigen Sitz, der in diesem Kurs durch viele verschiedene Aufgaben verbessert wird. Durch das Reiten mit dem Horseman-Stick bleiben Schultern und Arme beweglich und Ihr könnt Euch locker und harmonisch in die Bewegung Eures Pferdes einfühlen. Ihr findet so heraus, wie Ihr am besten in der Balance bleiben könnt. Auch im Gelände können viele dieser Aufgaben bei einem netten Ausritt weiter geübt werden.

In diesem Kurs werden die einzelnen Schritte zum Spiel ohne Seil vermittelt. Zunächst gilt es, ganz viel Miteinander zu schaffen durch Anpassung, Mitgehen und Führen. Die Pferde lernen dabei, noch viel mehr auf den Menschen und seine Körperspracheinsignale zu achten und Ihr lernt, selbst das Ohrenspiel Eurer Pferde zu deuten und sich dementsprechend zu verhalten. Dabei verfeinert Ihr die Kommunikation ständig, weil die Grenze zwischen Anforderung und Anziehung ohne Seil besonders sensibel ist und wiederum eine Frage von Focus, Gefühl, Timing und Balance ist.

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Kurs 2: Distanzen und Seitwärtsbewegungen Wie gut eine Partnerschaft ist, zeigt sich, wenn man die Distanz vergrößert. In diesem Kurs geht es um Annäherung und Rückzug, um Desensibilisierung und Sensibilisierung auf verschiedene Entfernungen. Ihr bekommtn eine Idee davon, wie Ihr den Grad der Sensibilisierung erhöhen oder, bei Bedarf, ein Pferd auch desensibilisieren könnt.

Die Phasen der wohlwollenden Bestimmtheit finden ihre Anwendung auf einem höheren Niveau, indem die Pferde nicht nur auf kurzer Distanz positiv reagieren lernen, sondern auch am längeren Seil. Mit dem 6,70m Seil lernt Ihr erfolgreiche Techniken, um das Rückwärts und das Seitwärts zu verbessern. Mit genauerer Körpersprache, werdet Ihr lernen, Eure Pferde auch auf größere Distanz zu bestimmten Punkten zu schicken.

Die Sensibilisierung im Sattel bezieht sich auf alle Arten der Hilfengebung. Ihr werdet veranlasst, Eure Reitdynamik genauer zu beachten und Gewicht, Hände und Schenkel getrennt voneinander anzuwenden. Ihr erfühlt die Kraft Eures „Bauchnabels“ beim Rückwärts und Seitwärts. Ihr gebraucht den direkten und den indirekten Zügel mit einfühlsamen, „sprechenden“ Händen. Der unabhängige Einsatz beider Beine des Reiters ist sowohl für das Pferd als auch für den Reiter ein wichtiger Lernprozess. Ihr werdet dabei die Position Eurer Schenkel beachten und die Wirkung unterscheiden lernen.

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Kurs 3: positive Einstellung und Gangarten „Wenn du am Seil mit deinem Pferd spielst, tue so, als ob du keines hättest. Wenn du ohne Seil mit deinem Pferd spielst, tue so, als hättest du eins“.

Welcher Sinn sich dahinter verbirgt, wird dieser Kurs zeigen.
Ihr lernt, was eine positive Einstellung Eures Pferdes ist und wie man sie bekommt.

Es geht nicht allein darum, eine bestimmte Aufgabe überhaupt zu bewältigen, sondern die Art und Weise wird wichtig. Nur ein aufmerksames Pferd kann zuhören und Körpersignale verstehen und dann entscheiden, wie es die Anfrage ausführt. Dazu kommt es wesentlich darauf an, wie der Mensch die Frage stellt und ob er selbst eine positive Einstellung hat.

Das Thema „Gangarten“ vermittelt die Kenntnis vom Ablauf der Bewegung und seiner Fußfolge. Beim Reiten lernt Ihr, die Fußfolgen zu erfühlen, so das Ihr anschließend die Gangarten besser bestimmen könnt. Einfache und effektive Reitdynamiken helfen Euch, sowohl im Trab als auch im Galopp in der Bewegung des Pferdes zu sitzen. Aufgaben zur optimalen Gewichtsverlagerung erleichtern Euch das An galoppieren auf der gewünschten Hand. Das Reiten mit „Bauchnabel“ wird nicht nur zum Durch parieren angewendet. Beim Reiten ohne Sattel wird diese Erfahrung noch intensiver, denn die Reiter sind ihrem Pferd noch näher und fühlen jede Regung und Reaktion ihres Pferd hautnah.

In diesem Kurs erfahrt Ihr außerdem, wie man Pferde an das Reiten mit Gebiss gewöhnt, wie man die Zunge seines Pferdes halten kann und wie das freundliche Entwurmen geschieht.

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Kurs 4: Antrieb und Übergänge Antrieb bedeutet nicht nur leichtes Vorwärts sondern auch leichtes Rückwärts. Im Grundkurs habt Ihr und Eure Pferde bereits gelernt, einem Gefühl zu folgen. Dieser Kurs baut darauf auf und Ihr lernt erfolgreiche Strategien am Boden mit Seil, um Eure Pferde mittels Körpersprache zu beschleunigen und weich zu bremsen bzw. Übergänge in allen Gangarten sanft und trotzdem prompt auszuführen.

Eure Pferde lernen jetzt, ihre Verantwortung selbst zu übernehmen und die Gangart entsprechend beizubehalten, während sie die Richtung ändern. Sie folgen jetzt nicht mehr ihrem negativen Instinkt verhalten, sondern sind bereit für partnerschaftliches Verhalten Euch gegenüber.

Im Sattel lernt Ihr nun mehrere Muster kennen, die langsame Pferde schneller und schnelle Pferde langsamer machen. Ihr lernt Techniken, die zum Reiten mit anstehendem Zügel führen.

Antrieb hat auch viel mit Motivation zu tun und deshalb gibt es in diesem Kurs viele Aufgaben, die Pferd und Reiter Spaß machen und beide motivieren, mehr zu machen. Respekt und Vertrauen sind bis dahin meistens hergestellt und so können jetzt die nächsten Hindernisse genommen werden.

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Kurs 5: Herausforderungen und Timing Mentale, emotionale und physische Fitness ist die Verantwortung beider Partner, also für Reiter und Pferd. Der zweite Lernschritt befasst sich vorrangig mit der emotionalen Fitness. So wird zum Beispiel Verladen zum Spaß.

Die emotionale Fitness des Pferdes wird schon am Boden überprüft, wenn Ihr Eure Pferde rückwärts, seitwärts oder auf den Zirkel schickt. Die emotionale Fitness ist eng an die positive Einstellung gekoppelt und zeigt sich durch hohe Bereitschaft des Pferdes, den menschlichen Anforderungen gerecht zu werden. Für die Menschen besteht die emotionale Fitness unter anderem darin, negative Gefühle, wie Ärger über eine nicht gelungene Aufgabe, zuzulassen, aber nicht zu zeigen. Wer emotional fit ist, überwindet manche Ängste vor seinem Pferd oder mit seinem Pferd. Ihr werdet dabei ermutigt, schneller zu reiten oder kleine Hindernisse zu überwinden. Schnelleres Umdrehen wird bald kein Problem mehr sein.

Je größer die Harmonie zwischen Reiter und Pferd, desto größere Herausforderungen können angenommen werden. In diesem Kurs lernt Ihr, wie Eure Hände und Beine in Gleichklang mit den Pferdebeinen kommen. Das Timing wird auch in diesem Kurs stetig verbessert. Über die einfachen Galoppwechsel gelangen die Reiter Schritt für Schritt auch zu den fliegenden Galoppwechseln. Reiten wird mehr und mehr zum Genuss.

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UND: diverse Studyweeks zu Schritt 2 Die Studyweeks im Schritt 2 sind Kombination von Kurs 1 bis 5 in diesem Lernschritt.
Alles, was in diesen Kursen unterrichtet wird, könnt Ihr hier in einem zusammenhängenden Intensiv-Kurs erlernen und/oder vertiefen.

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Abschluss: Bronze-EQS-Horsmanship-Abzeichen


Schritt 3 : Harmonie durch Balance Jetzt ist es an der Zeit, alle bisher erlernten Fähigkeiten zu verfeinern.

In dem dritten Ausbildungsschritt erlebt Ihr, dass Ihr mit viel weniger Aufwand immer mehr von Eurem Pferd bekommt.

Am Boden merkt Ihr, wie Ihr aus großer Distanz und auch ohne eine direkte Verbindung mit Eurem Pferd kommunizieren könnt und Ergebnisse bekommt, von denen Ihr früher noch nicht einmal gewagt habt zu träumen!

Die Verbindung zwischen Euch und Eurem Pferd wird so gut sein, dass Euer Pferd denkt, Ihr seid bereits ein echter Horseman!
Das zeigt sich auch beim Reiten mit und ohne Sattel, wenn die Anlehnung so fein ist, dass ein kaum sichtbarer Schenkeldruck genügt, um einen Galoppwechsel, eine Konterstellung oder Seitengang einzuleiten.

Was Antrieb bedeutet, wird dann besonders wichtig, wenn das Tempo des Pferdes in allen Gangarten bei vertikaler Biegung bestimmt werden soll. Ihr steht nun am Ende Eurer Grundausbildung zum Horseman und erlebt das grandiose Gefühl, wenn mentale, emotionale und physische Versammlung in Einklang kommen.

Mit dem Lasso macht Ihr im Kurs 1 Bekanntschaft und werden erstaunt sein über die neue Dimension von Distanzen. Diese Erfahrung wird noch wichtiger für den Kurs 2 , in dem die Pferde ohne Seil und ohne Sattel nur mit Händen und Beinen geleitet werden. Das Reiten am anstehenden Zügel in alle Richtungen und mit viel Leichtigkeit ist Thema von Kurs 3. Die Verfeinerung findet auf allen Ebenen statt und verbindet im Kurs 4 die laterale Biegung mit der vertikalen Biegung. Diese wird im Kurs 5 vom Reiten in Konterstellung ergänzt. Wenn Ihr in der Lage seid, den fließenden Übergang von mentaler und emotionaler Versammlung in die physische Versammlung nachzuvollziehen, könnt Ihr im Kurs 6 die Grundausbildung zum Horseman abschließen.


Kurs 1: Große Distanzen und mentale Fitness Distanzen spielen für das Fluchttier Pferd eine wichtige Rolle. Beim Umgang mit einem 13,7 m langen Lasso erkennt Ihr in diesem Kurs, wie sinnvoll die vorangegangenen Kurse waren, damit Kommunikation auf diese Entfernung überhaupt funktioniert. Die Körpersprache wird an dieser Stelle noch klarer und feiner. Die entstandene mentale Fitness beider Partner führt dazu, dass Ihr mit immer weniger Aufwand immer mehr von Euren Pferden bekommt.

Abgesehen von Kommunikation auf großer Distanz wird in diesem Kurs auch die ganz kurze Distanz angesprochen, wenn Ihr lernt, Euer Pferd vom Boden aus zu „fahren“. Das ist eine ganz andere Perspektive, die viel Gefühl erfordert.

Ihr perfektioniert in diesem Lernschritt Euren unabhängigen Sitz, indem Ihr in allen Gangarten mit zwei Horseman-Sticks reitet und dabei auch Sprünge oder Unebenheiten im Gelände überwinden werdet. Der schnelle Galopp wird jetzt richtig schnell!!!

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Kurs 2: Emotionale Fitness ohne Seil und Sattel Wie wenig es für die Partnerschaft von Pferd und Mensch tatsächlich braucht, wird in diesem Kurs deutlich. Ihr werdet auf alle Hilfsmittel und Ausrüstungsgegenstände verzichten und die Partnerschaft zu Eurem Pferd auf die Probe stellen. Schwachstellen werden sofort offenkundig und können in diesem Kurs effektiv und schnell bearbeitet werden.

Die emotionale Fitness wurde schon in vorangegangenen Ausbildungsschritten erprobt und entwickelt. In diesem Lernschritt kommen weitere Aufgaben hinzu, die Eure Partnerschaft stärken, weil auch wachsende Herausforderungen mit kontrollierten Emotionen bewältigt werden können.

Beim Reiten ohne Zaumzeug und Sattel gibt ein Round Pen zu Anfang mehr Sicherheit, bis ihr Euer Pferd nur mit Euren Händen und Beinen dirigieren könnt. Ihr lernt dabei, EINS mit Eurem Pferd zu werden. Mit Freude erleben einige meiner Schüler hier immer weder, wie ihnen ihr Pferd beim Aufsteigen behilflich ist!

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Kurs 3: Verfeinerung am anstehenden Zügel Das Reiten am anstehenden Zügel ist ein Schwerpunkt dieses Kurses. Ihr lernt, in alle Richtungen zu reiten und dabei einen gleichmäßigen, vertrauensvollen Kontakt zum Pferdemaul zu halten. Die Hände werden dabei so feinfühlig, dass man meinen könnte, sie würden mit dem Pferdemaul sprechen. Eine andere Ebene der Kommunikation öffnet sich und entwickelt sich besonders leicht, wenn ein Frage und Antwort Spiel daraus wird. Da ein gelöstes Pferdemaul die Voraussetzung für feine Kommunikation zwischen Pferd und Reiter ist, wird das Reiten am anstehenden Zügel mit besonderer Sorgfalt gelehrt.

Ihr findet dabei selbst heraus, wie lange Euer Pferd eine bestimmte Haltung einnehmen kann und welche Übungen dem Ausbildungsstand Eures Pferdes angemessen sind. Mit Hilfe des anstehenden Zügels wird es möglich, beim Pferd eine bessere Gewichtsverlagerung Richtung Hinterhand zu veranlassen, um ihm zu helfen, sich auch bei schwierigeren Aufgaben zu tragen und in der Balance zu halten. Dabei erkennt Ihr auch, wann Ihr welches Motivationsmuster reiten müsst, damit der Antrieb nicht verloren geht.

Das Vorwärts und das Rückwärts wird sehr viel Leichtigkeit bekommen und Euch Reitern wird allmählich bewusst, welcher praktische Sinn hinter einigen, aus der Dressur bekannten, Aufgaben steckt.

Motivation ist nicht nur beim Reiten gefragt. Auch beim Spiel am Lasso und ganz ohne Seil wird immer mehr deutlich, was Ihr noch verbessern könnt und welchen Anreiz Ihr schaffen könntet, um Eure Pferde noch stärker zu motivieren.

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Kurs 4: Laterale und vertikale Biegung In den vorangegangenen Ausbildungsstufen kam die laterale Biegung schon im Grundkurs vor, angefangen beim Verschieben der Hinterhand und dann in den Seitwärtsbewegungen. Die Seitengänge werden in diesem Kurs ausgebaut und anschließend von der vertikalen Biegung ergänzt.

Travers, Renvers, Schulter herein sind Begriffe und Aufgaben, die auch aus anderen Bereichen der Dressur bekannt sind. Auch Horsemen lernen diese Manöver und finden heraus, zu welchem Zeitpunkt diese Aufgaben sinnvollerweise angewendet werden. Ihr bemerkt, wie diese gymnastischen Übungen das Gleichgewicht Eurer Pferde verbessern und ihren Bewegungen mehr Schwung verleihen. Ihr werdet die einzelnen Körperteile Eures Pferdes viel besser unabhängig voneinander kontrollieren können.

Die vertikale Biegung wird dann möglich, wenn das Pferd durch laterale Übungen gelernt hat, sich aufrecht zu tragen und mit der Hinterhand in Richtung unter seinen Schwerpunkt zu treten. Die vertikale Biegung ist Voraussetzung für die physische Versammlung, die es den Reitern ermöglicht, ihre Hilfen völlig durchlässig anzuwenden. Wie wichtig die Vorbereitung am Boden auch hierfür ist, wird ganz offensichtlich, denn schon im Vorfeld ohne Reiter kann eine Gymnastizierung über Seitengänge förderlich wirken. Auch rückwärts gerichtete Bewegungsmuster dienen der Versammlung und Gewichtsverschiebung.

Auf diese Weise kann gezielt an der Förderung bestimmter Muskelpartien gewirkt werden, was eine wichtige Vorarbeit für die Ausführung unter dem Reiter sein kann. Ihr lernt in diesem Kurs auch, Eure Pferde an sensiblen Stellen des Körpers an zufassen und in Bewegung zu setzen, um ihre eigene Sensibilität für das Konzept „Folge dem Gefühl“ zu erhöhen.

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Kurs 5: Konterstellung und Galopp Die physische Fitness ist ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Wege zur Versammlung. In den vorausgegangenen Lernschritten habt Ihr nicht nur die mentale und emotionale Fitness erreicht, Ihr habt gleichzeitig ein ständiges Training der Muskeln und des gesamten Körpers betrieben. Diese Kontinuität führt auf dieser Ausbildungsstufe zur physischen Fitness von Pferd und Reiter.

Ihr seid jetzt so hervorragend geschult, dass Ihr jedes Tempo reiten können. Ihr seid so ausbalanciert und feinfühlig, dass es Euch nicht schwer fällt, die Tritte Eures Pferdes zu verlängern und zu verkürzen und dabei den Takt beizubehalten. Das heißt ebenso, dass Ihr lernt, die Bewegungen Eures Pferdes auch im Sattel nach oben zu lenken.

Vorbereitet durch die Übungen zur lateralen und vertikalen Biegung seid Ihr jetzt in der Lage, die Schulter Eures Pferdes zu kontrollieren, Balance und Tempo zu halten und mit Eurem Pferd in Konterstellung Zirkel und Volten zu reiten. Das Reiten in Konterstellung wird Euch noch mehr helfen, Euer Pferd geradeaus zu reiten. Gelingt Euch das, ist es nur noch ein kurzer Weg zu sauber gesprungenen Galoppwechsel. Ihr erlebt in diesem Kurs den fließenden Übergang von mentaler und emotionaler Versammlung in die physische Versammlung. Ein auf diese Weise versammeltes Pferd ist nicht nur durchlässig für die Annahme von Hilfen, sondern es ist bereit und in der Lage, alle Aufgabenstellungen seines Reiters freudig und gelöst auszuführen.

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Kurs 6: Physische Fitness und Versammlung Im sechsten Kurs der dritten Ausbildungsstufe geht es vorwiegend um das Reiten in Konterstellung und den Galopp. Eure Pferde sind jetzt so gut ausgebildet, dass Ihr sie im Round Pen aus dem Galopp zu Euch holen könnt! Daraus entwickelt Ihr recht schnell den Richtungswechsel im Galopp mit einem Galoppwechsel.
Dieser Kurs vermittelt Euch weiterhin die Fähigkeit, den ursprünglich flachen, zur Flucht benutzten Galopp, in eine erhabene, aufwärts gerichtete Bewegung, zu verändern.

Der gesetzte Galopp ist in dieser Ausbildungsstufe in allen Bereichen des EQS-Horsemanship möglich, am Boden mit und ohne Seil oder im Sattel am losen wie am anstehenden Zügel.

Am anstehenden Zügel sind die fliegenden Galoppwechsel für jeden Schüler eine Herausforderung, die er jetzt meistern kann!

Wenn Ihr dann mindestens drei Pferde soweit ausgebildet habt, werdet Ihr wirklich wissen, was es heißt, eine partnerschaftliche Beziehung mit einem Pferd aufzubauen. Ihr wisst dann auch, warum die Reihenfolge der einzelnen Schritte so wichtig ist und dass jede Abkürzung ein zeitraubender Umweg ist!

Damit ist Eure Grundausbildung zum EQS-Horseman abgeschlossen.

Herzlichen Glückwunsch!!!


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UND: diverse Studyweeks zu Schritt 3 Die Studyweeks im Schritt 3 sind Kombination aus Kurs 1 bis 6 in diesem Lernschritt.

Alles, was in diesen Kursen unterrichtet wird, könnt Ihr hier in einem zusammenhängenden Intensiv-Kurs erlernen und/oder vertiefen.

Wenn Ihr diese Studyweeks buchen möchtet, hier geht es zu den passenden Terminen.

Abschluss: silbernes-EQS-Horsemanship-Abzeichen



Fragen und Antworten zum Kursangebot


Tel. +49 (0) 5142 / 98889-45

Birger Gieseke

Wildecker Weg 3 | 29348 Eschede | Mobil +49 (0) 171 / 7001239

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