Warum das EQS- Horsemanship?


Das EQS- Horsemanship ist eine außergewöhnliche Chance für alle Pferdefreunde Spaß, Entspannung und Erfolg in allen Bereichen des Horsemanships mit ihrem Partner Pferd zu haben. Das EQS-Horsemanship gewährleistet größte Sicherheit im Umgang mit Pferden und hilft den Menschen, ihre Pferde so zu motivieren, dass sie freudig im Sinne des Menschen handeln.

EQS Horsemanship aber wie?

Um das EQS-Horsemanship erfolgreich umsetzen und anwenden zu können, gibt es bestimmte Voraussetzungen, die das Miteinander von Pferd und Mensch erleichtern.

Zu diesen Voraussetzungen zählen:

  • Einstellung

    Für eine Partnerschaft ist es besonders wichtig, dass keiner voreingenommen ist. Ein Horseman sollte darauf achten, dass er seinem Pferd keinen Grund zur Voreingenommenheit gibt. Das bedeutet, dem Pferd immer offen und niemals nachtragend zu begegnen. Wer Freude mit seinem Pferd haben möchte, sollte ihm stets freudig entgegentreten.

  • Wissen

    Horsemanship unterliegt den Naturgesetzen. Grundsätzlich ist das natürliche Verhalten und die Reaktionen von Pferden und Menschen gegensätzlich. Das Fluchttier Pferd bewegt bei Gefahr zuerst seine Beine, dagegen denkt der ursprüngliche Jäger Mensch bei Gefahr daran, sich zu ducken oder zu verstecken. Der Mensch denkt an die Zukunft und legt Vorräte an während das Pferd im „hier und jetzt" lebt und nie sein Futter bevorraten würde.

    Zum Wissen gehört es, alle Verhaltens- und Verständigungsmuster der Pferde zu kennen, um sie zu erkennen und später zu nutzen.

    Ein Horseman kennt die natürlichen Bedürfnisse seines Pferdes, die ihm helfen werden, es zu belohnen oder zu motivieren. Wenn er weiß, dass ein Pferd vorrangig an Sicherheit, Bequemlichkeit, Spaß, Bewegung und Selbsterhaltungsinteressen wie Futter und Fortpflanzung orientiert ist, kann er Gedanken und Reaktionen im Voraus einschätzen.

  • Verantwortung

    EQS-Horsemanship bedeutet partnerschaftliches Verhalten. In einer Partnerschaft übernimmt jeder eigenständig Verantwortung in einem ausgewogenen Verhältnis.

    Unter Berücksichtigung seines Wissens wird der Mensch für das Pferd denken und Verantwortung bis zu seinem Ende übernehmen. Er wird aber auch versuchen, ein Partner für das Pferd zu sein, indem er mental, emotional und physisch fit wird, sein Raubtier und Jägerverhalten ablegt und beginnt, wie ein Pferd zu denken. Er wird sich fokussiert und bewusst bewegen. Wenn der Mensch seine Verantwortungen einhält, darf er auch an die Verantwortungen des Pferdes appellieren, und darauf bauen, dass sein Pferd ein Partner wird, der mental, emotional und physisch fit ist, sein Fluchttierverhalten ablegt und seine Gangart und Richtung beibehält, und den Weg achtet.

  • Kommunikation

    Kommunikation entsteht, wenn zwei Individuen Ideen austauschen. Es ist ein gegenseitiger, für eine Partnerschaft unverzichtbarer, Vorgang. Das heißt, wenn der Mensch zum Pferd gesprochen hat, auf welche Weise auch immer, muss er auch auf die Antwort des Pferdes hören. Tut er das nicht, dann hält der Mensch nur einen Monolog. Dieser Austausch von Ideen und Befindlichkeiten kann auf verschiedene Weise erfolgen, denn Pferde wenden zur Verständigung außer der Stimme zur Begrüßung, zur Animation, zum Rufen oder als Schmerzausdruck überwiegend (ca. 90%) eine körperliche Ausdrucksweise an. Der Mensch tut also gut daran, diese Sprache zu verstehen. Er wird lernen, seine Körperhaltung und Körperbewegung zu kontrollieren und bewusst einzusetzen. Dabei unterscheidet er die eigentliche Bewegung, die Ausführungstechnik und seine Intensität. Pferde kennen untereinander die vier Phasen der wohlwollenden Bestimmtheit.

    Um als Alpha anerkannt zu werden, muss der Horseman dem Pferd zeigen, dass er ebenfalls die vier Phasen der wohlwollenden Bestimmtheit mit seinem Körper ausdrücken kann. Als Hilfsmittel zur Kommunikation mit dem Pferd steht dem Menschen eine bestimmte Ausrüstung zur Verfügung, die er gekoppelt mit verschiedenen Techniken zur besseren Verständigung mit seinem Pferd einsetzen kann. Der Horseman wird nur eine Ausrüstung und Technik anwenden, die den natürlichen Bedürfnissen des Pferdes angepasst ist, das heißt, zuerst mehrere Wahlmöglichkeiten offen lässt, es nicht verletzt, ihm schadet oder dem Menschen einen unfairen Vorteil einräumt.

  • Gerechtigkeit und Fairness

    ist ein wichtiges Element in einer Partnerschaft. Das Verhalten des Horsemans sollte immer gleich sein, um für das Pferd berechenbar und verlässlich zu sein, so dass sich das Pferd bei ihm sicher fühlen kann. Wenn immer gleiche Regeln gelten, wird sich das Pferd gerecht behandelt fühlen. Es empfindet aber genauso unfaire Methoden, weshalb diese in der Partnerschaft nichts zu suchen haben.

  • Beständigkeit, Regelmäßigkeit, Ausdauer

    sind begleitende Elemente der Partnerschaft, die einen wesentlichen Anteil daran haben, was der Mensch mit seinem Pferd erreichen kann. Verbringt er regelmäßig Zeit mit seinem Pferd, zeigt sich seinem Pferd gegenüber immer in der gleichen, positiven Gemütsverfassung und gibt nie auf, wenn er nicht die gewünschten Reaktionen erhält, wird er eine stabile Beziehung aufbauen können.

  • Phantasie, Ideen, Kreativität

    stellen sich von selbst ein, je mehr der Mensch mit seinem Pferd unternimmt. Wenn bestimmte Grundmuster eingeübt sind, ist es ein Leichtes, diese abzuwandeln, mit Spielelementen anzureichern oder neue Formationen zu erfinden. Dann wird die Partnerschaft zum Vergnügen.

  • Zeit

    ist ein wesentlicher Faktor, einer Partnerschaft zum Erfolg zu verhelfen. Gelingt es dem Menschen, sich immer wieder Zeit und Ruhe für sein Pferd zu nehmen und gelingt es ihm, diese Zeit intensiv zu nutzen, gelingt auch die Partnerschaft. Es kommt nicht auf die Aufgaben und das Schwierigkeitsniveau an, auf dem der Mensch mit seinem Pferd umgeht, es bedarf der Zeit, damit Entwicklungsschritte bei Mensch und Pferd stattfinden können. Zeit ist auch ein Gradmesser, wie gut das Horsemanship ist.


EQS Horsemanship

ist ein Entwicklungsprozess zur Partnerschaft, bei der ein Horseman wie ein Pferd denkt und wie ein Partner handelt. Als Horseman ist der Mensch souverän im Umgang mit seinem Pferd in allen Bereichen des Horsemanship:

  • Am Boden mit Seil
  • Am Boden ohne Seil
  • Auf dem Pferd am losen Zügel
  • Auf dem Pferd mit anstehendem Zügel

Damit die Partnerschaft zum Erfolg führt, bietet das International Horseman Institut für jede Entwicklungsstufe Kurse, Camps und Studyweeks an, sowie Kurse und Support im heimischen Reitstall in Deutschland und allen Nachbarländern.

Zum drei-Stufen-Lehrplan


Tel. +49 (0) 5142 / 98889-45

Birger Gieseke

Wildecker Weg 3 | 29348 Eschede | Mobil +49 (0) 171 / 7001239

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